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Was kostet das eigentlich?

Wovon der Preis abhängt und wie Sie zu einem verlässlichen Festpreis kommen.

· 5 Min. Lesezeit

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit Sie trotzdem einschätzen können, womit Sie rechnen müssen, erkläre ich hier, welche Punkte den Preis bestimmen und wie Sie zu einem Angebot kommen, auf das Sie sich verlassen können.

Was den Preis bestimmt

  • Umfang: Eine einzelne Seite ist schneller gebaut als ein Auftritt mit vielen Unterseiten, etwa für jede Leistung eine eigene.
  • Gestaltung: Eine eigene Gestaltung braucht mehr Zeit als eine angepasste Vorlage, passt aber genau zu Ihrem Unternehmen.
  • Funktionen: Terminbuchung, Online-Shop, Chatbot, mehrere Sprachen oder Animationen kommen zur reinen Website hinzu.
  • Texte und Bilder: Liegen sie schon vor, oder sollen sie erst entstehen?
  • Betreuung: Hosting, Wartung und Änderungen nach dem Start sind laufende Leistungen und kommen meist monatlich dazu.

Warum ein Festpreis sinnvoll ist

Bei Stundenabrechnung wissen Sie vorher nicht, was am Ende auf der Rechnung steht. Bei einem Festpreis ist der Umfang vorher schriftlich beschrieben. Kommt im Projekt etwas Neues dazu, wird es als Änderung besprochen, bevor es umgesetzt wird.

So kommen Sie zu einem Angebot

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was Ihre Website leisten soll, welche Seiten und Funktionen nötig sind und was schon vorhanden ist. Danach bekommen Sie ein Angebot zum Festpreis, in dem genau steht, was enthalten ist.

Womit Sie bei mir rechnen können

Damit Sie eine Größenordnung haben: Bei mir beginnen Websites bei 999 € für einen einfachen Onepager, eine Unternehmensseite mit mehreren Seiten liegt ab 4.490 €. Hosting und Wartung kosten ab 79 € im Monat. Alle Pakete, Bausteine wie Shop oder Terminbuchung und die Wartung finden Sie auf der Seite Preise.

Einmalige und laufende Kosten

Bei einer Website gibt es zwei Arten von Kosten: die Erstellung, die einmal anfällt, und den Betrieb, der jeden Monat oder jedes Jahr weiterläuft. Ein seriöses Angebot weist beides getrennt aus, damit Sie wissen, was nach dem Start auf Sie zukommt.

  • Domain: die Adresse Ihrer Website, meist als Jahresgebühr beim Anbieter.
  • Hosting: der Speicherplatz, auf dem die Website läuft.
  • Wartung und Änderungen: Aktualisierungen, Sicherheit und kleine Anpassungen, oft als Monatsabo.
  • Lizenzen: zum Beispiel für Schriften, Bilder oder Erweiterungen, falls sie nicht frei nutzbar sind.
  • Bei Online-Shops: Gebühren des Shopsystems und der Zahlungsanbieter.

Baukasten, Vorlage oder eigene Gestaltung

  • Baukasten: Sie bauen selbst mit einem Online-Werkzeug. Das ist günstig im Einstieg, kostet aber Ihre Zeit, und die Möglichkeiten sind begrenzt.
  • Angepasste Vorlage: Ein fertiges Design wird mit Ihren Inhalten gefüllt. Das geht schneller, sieht aber oft ähnlich aus wie viele andere Seiten.
  • Eigene Gestaltung: Aufbau, Texte und Design entstehen für Ihr Unternehmen. Das braucht mehr Zeit, passt dafür genau zu Ihren Kunden und Ihrem Angebot.

Welche Variante passt, hängt weniger vom Budget allein ab als davon, was die Website leisten soll. Eine Seite, die regelmäßig Anfragen bringen soll, lohnt eine andere Investition als eine reine Visitenkarte im Netz.

Wo Sie sparen können und wo besser nicht

  • Sparen können Sie, wenn Sie Texte, Bilder und Logo vorbereiten, mit einem kleineren Umfang starten und später erweitern und auf Funktionen verzichten, die Ihre Kunden nicht nutzen.
  • Nicht sparen sollten Sie an der Darstellung auf dem Handy, an kurzen Ladezeiten, an verständlichen Texten und an den rechtlich nötigen Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung.

Warum Angebote so unterschiedlich ausfallen

Wer mehrere Angebote einholt, wundert sich oft über große Unterschiede. Meist liegt das nicht an überhöhten Preisen, sondern daran, dass Unterschiedliches angeboten wird. Ein günstiges Angebot enthält vielleicht eine Vorlage ohne Texte und ohne technische Grundlagen für Google, ein teureres eine eigene Gestaltung, Texte, Bilder und Betreuung. Vergleichen lassen sich Angebote erst, wenn klar ist, was jeweils enthalten ist. Welche Fragen dabei helfen, steht im Beitrag Den passenden Webdesigner finden.

Was oft vergessen wird

  • Texte: Wer schreibt sie, und wie viel Zeit kostet das Sie selbst?
  • Bilder: Gibt es eigene Fotos, oder müssen sie erst entstehen?
  • Rechtliche Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung.
  • Weiterleitungen von der alten Website, damit bestehende Sichtbarkeit bei Google erhalten bleibt.
  • Eine Einweisung, damit Sie Inhalte später selbst ändern können.
  • Laufende Kosten nach dem Start.

Ihre eigene Zeit zählt mit

Neben dem Preis kostet eine Website auch Ihre Zeit: für Gespräche, Material, Rückmeldungen und die Freigabe. Bei einem Baukasten ist dieser Anteil besonders groß, weil Sie Gestaltung, Texte und Technik selbst übernehmen. Ob sich das lohnt, beschreibe ich im Beitrag Baukasten oder Webdesigner?. Auch bei einer beauftragten Website hängt die Dauer stark davon ab, wie schnell Material und Rückmeldungen kommen, mehr dazu im Beitrag Wie lange dauert eine Website?.

Kosten im Verhältnis zum Nutzen

Eine Website ist kein Selbstzweck. Ob sich die Ausgabe lohnt, zeigt sich daran, was sie für Ihr Unternehmen leistet: Anfragen, Buchungen, weniger Telefonate, ein besserer erster Eindruck oder Bewerbungen. Überlegen Sie, was ein zusätzlicher Auftrag für Sie wert ist. Das hilft, den Preis einzuordnen, statt nur auf die Zahl im Angebot zu schauen.

In Stufen planen

Nicht alles muss sofort fertig sein. Eine solide erste Fassung mit den wichtigsten Seiten ist oft besser als ein großes Projekt, das nie fertig wird. Weitere Seiten, Sprachen oder Funktionen wie eine Terminbuchung lassen sich später ergänzen, wenn die Grundlage stimmt.

Worauf Sie im Angebot achten sollten

  • Welche Seiten und Funktionen sind enthalten, und steht das schriftlich?
  • Wie viele Feedbackrunden sind eingeplant?
  • Wer liefert Texte und Bilder, und was kostet es, wenn sie erst entstehen müssen?
  • Gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach dem Start Ihnen?
  • Sind laufende Kosten für Hosting und Wartung getrennt aufgeführt?

Was Sie für das Erstgespräch vorbereiten können

  • Ihre bisherige Website, falls es eine gibt, und was Sie daran stört.
  • Zwei oder drei Websites, die Ihnen gefallen, auch aus anderen Branchen.
  • Was Besucher auf der Website tun sollen: anrufen, anfragen, einen Termin buchen oder kaufen.
  • Einen groben Zeitrahmen und eine Budgetspanne. Das hilft, den passenden Umfang vorzuschlagen.

Gibt es versteckte Kosten?

Bei einem guten Angebot nicht. Fragen Sie gezielt nach laufenden Kosten, Lizenzen und dem Preis für spätere Änderungen. Was nicht im Angebot steht, sollte vor der Umsetzung besprochen werden.

Kann ich die Zahlung aufteilen?

Ob und wie sich die Zahlung aufteilt, etwa in Abschläge, steht im Angebot. Fehlt eine Angabe dazu, fragen Sie danach.

Lohnt sich eine aufwendige Website für ein kleines Unternehmen?

Entscheidend ist nicht der Aufwand, sondern ob der Umfang passt. Ein kleines Unternehmen braucht selten viele Seiten, aber eine Seite, die klar ist, schnell lädt und Anfragen bringt. Lieber klein und gut als groß und halb fertig.

Vorsicht bei sehr niedrigen Pauschalpreisen: Oft fehlen dann Texte, eine eigene Gestaltung oder die technischen Grundlagen für Google, oder sie kosten später extra.

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